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Anforderungsprofil in der Stellenanzeige: Erzählen Sie keine Märchen!

Sie suchen Mitarbeiter? Passgenaue Mitarbeiter? Dann haben wir einen Tipp: Gestalten Sie Ihre Stellenanzeige so, dass Sie damit auch die richtigen Talente ansprechen. Doch leider neigen viele Arbeitgeber dazu, in das Anforderungsprofil alles mögliche hineinzupacken. Nur hat das mit der Realität oft wenig zu tun.

Es brennt im Recruiting

Im Personalmanagement sollte der Tag manchmal 48 statt 24 Stunden haben. Vor allem im Recruiting brennt es an allen Ecken und Enden. Talente sind rar und Personaldecken weisen zunehmend mehr Löcher auf. Der Druck, schnell den perfect Match, also den optimalen Kandidaten, zu finden, wächst Tag für Tag.

Und weil alles ganz schnell gehen soll, erstellen Recruiter Stellenanzeigen heute in Rekordzeit. Soll eine Vakanz beispielsweise wiederbesetzt werden, wird die alte Stellenanzeige hervorgekramt und fix aktualisiert. Eine kurze Nachricht an die Fachabteilung: Was hat sich verändert? Und schon wächst das Anforderungsprofil um neue Fähigkeiten. Doch so trifft es oft nicht den Punkt.

Anforderungsprofile verändern sich kontinuierlich

Denn während an der einen Stelle neue Anforderungen hinzukommen, fallen an anderer Stelle meist alte weg – manchmal innerhalb weniger Monate. Finden diese Verschiebungen keine Berücksichtigung, sind Anforderungsprofile in Stellenanzeigen oft unnötig aufgebläht und nicht besonders aussagekräftig. Man könnte auch sagen: Unkonkret.

Das verwässert allerdings das Recruiting-Ergebnis, wie aus einer Studie von Kappes, Balcetis und De Cremer hervorgeht. Sie untersucht die Wirkung sehr konkret, durchschnittlich und eher vage gestalteter Stellenanzeigen. Heraus kam, dass sich umso mehr Kandidaten auf eine Stelle bewarben, je unkonkreter eine Stellenausschreibung formuliert wurde. Das ist allerdings kein Grund zur Freude: Viele bewerben sich nämlich einfach nur auf gut Glück. Und das macht die Vorselektion der Kandidaten zu einer umfangreichen Aufgabe.

Die Erstellung einer Stellenanzeige von Anfang an richtig angehen

Es spricht also manches dafür, die Erstellung einer Stellenanzeige von Anfang an richtig anzugehen. Dazu sollten das Anforderungsprofil – und natürlich auch alle anderen Inhaltsbereiche eines Jobinserats – so konkret wie nur irgend möglich ausformuliert werden.

Allerdings kommt dem Recruiter bei diesem Unterfangen oft die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit in die Quere. Eigentlich wäre für die Ausarbeitung der perfekten Stellenanzeige ein intensiver Austausch mit der zuständigen Fachabteilung nötig: Mit dem aktuellen Stelleninhaber, dessen Vorgesetzten und den Teamkollegen.

Doch oft findet sich aufgrund chronisch überlaufender Terminkalender und dezentral organisierter Teams kein gemeinsamer Termin. Also wickelt man eben alles per Mail ab. In ellenlangen E-Mail-Strängen steuert jeder seinen Input bei. Der Recruiter pickt sich raus, was er braucht … und verliert irgendwann den Überblick. Die Review über die finale Stellenanzeigen erfolgt binnen Sekunden. Und so finden letztlich doch Anforderungen ihren Weg in die Stellenanzeige, die gar nicht zutreffend sind.

Bewerbermanagementsystem bringt Struktur ins Chaos

Doch es gibt einen Weg aus dem Chaos. Mit einem Bewerbermanagementsystem lässt sich die Kommunikation innerhalb eines Recruiting Teams strukturierter steuern.  Alle Beteiligten tauschen sich in ein- und demselben Kommunikationsstrang aus und ergänzen in diesem die Anforderungen an einen Job oder streichen die Skills, die nicht mehr gefragt sind. Das schafft mehr Übersicht. Denn die Nachrichten vermischen sich nicht wie im E-Mail-Postfach mit anderen Posteingängen.

Das Ganze lässt sich übrigens auch mobil über eine App steuern. Sie hat eine direkte Anbindung an das Bewerbermanagement-System. In ihr lassen sich E-Mails, Aufgaben, Kunden, Kandidaten und vieles mehr von unterwegs problemlos verwalten. Das vermeidet Zeitverzögerungen im Prozess, falls Ansprechpartner einmal außer Haus weilen oder sich in langen Meetings befinden ohne direkten Zugriff auf den Laptop.

Von Vorteil ist eine App auch in sehr heterogenen Arbeitsbereichen, in denen Mitarbeiter über keinen festen Arbeitsplatz verfügen, sondern sich permanent im Haus bewegen. Das ist zum Beispiel in vielen Dienstleistungsbetrieben der Fall. Auch wenn sie permanent an einem anderen Ort sind, haben Mitglieder des Recruiting-Teams mit einer App aber doch immer den direkten Draht zum hauseigenen Personalmanagement. So wird die passgenaue Erstellung der Stellenanzeige zum Kinderspiel – und der Rest des Einstellungsverfahrens auch.

Sie wollen mehr über unsere Lösungen erfahren?  Wir stehen Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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