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Die 3 größten Recruiting Fails: Vermeiden Sie sie mit einem Bewerbermanagementsystem

Laut einer neuen Studie unterlaufen Recruting-Teams aktuell drei frappierende Recruiting Fails. Wir sagen Ihnen, wie Sie diese mit einem Bewerbermanagementsystem weiträumig umschiffen.

Das sind die 3 größten Recruiting Fails

  1. Die aktuelle Studie „Recruiting Trends 2019“ der Universität Bamberg belegt es schwarz auf weiß. Landauf, landab haben Personalabteilungen mit den gleichen Recruiting Fails zu kämpfen:
    Es fehlt an einer Recruiting Strategie.
  2. Die Maßnahmen zur Stärkung der eigenen Employer Brand sind dürftig.
  3. Einsatz von IT im Recruiting? Fehlanzeige!

Was auffällt, wenn man sich die Liste der häufigsten Recruiting Fails genauer anschaut: Die befragten Personaler liefern in ihr auch gleich die Lösung für ihre Probleme. An Punkt drei beklagen den zu geringen Einsatz von IT im Recruiting.

Damit liegen sie goldrichtig. Denn die digitale Unterstützung der HR-Abteilung in Form eines Bewerbermanagementsystems würde Recruiting Fail Nummer eins und zwei direkt mit ausmerzen. Denn letztlich ist ein Applicant Tracking System (ATS) genau dazu da, eine Recruiting-Strategie zu etablieren und die Employer Brand zu stärken.

Fehlende Recruiting Strategie: So geht’s besser

Was bedeutet zum Beispiel das Fehlen einer Recruiting Strategie? Doch nichts anderes, als dass es an Prozessen fehlt, die die das Recruiting einheitlich steuerbar, effizienter und schlanker machen. Wie das im Einzelfall aussieht, lässt sich an folgendem Beispiel erläutern: Heute sind es Talente aus vielen Bereichen des täglichen Lebens gewohnt, dass Vieles auf Knopfdruck funktioniert. Das erwarten sie auch von ihrem Bewerbungsprozess. Umso wichtiger ist es, dass sich Unternehmen nach Eingang einer Bewerbung nicht wochenlang Zeit lassen, bis sie verkünden, ob ein Talent zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird oder nicht.

Das ist zweifellos nicht ganz einfach. Denn Jobanforderungen werden komplexer und die Kandidatenprofile auch. Diese gegeneinander abzugleichen, kostet Zeit. Jedenfalls, wenn der Recruiter das ganze manuell erledigen will. Nutzt er hingegen den Matching-Algorithmus seines Bewerbermanagementsystems, gelingt der Abgleich binnen Sekunden auf Knopfdruck. Das erleichtert und verkürzt die Vorselektion erheblich.

Strukturierter Austausch im Recruiting-Team

Es geht aber noch weiter. Ohne ein Bewerbermanagementsystem würden mit dem Recruiting-Team nun ellenlange, unstrukturierte E-Mail-Dialoge geführt, welches Talent zum Jobinterview eingeladen werden soll. Es würden Meetings anberaumt und wieder verschoben. Und so vergeht viel unnötige Zeit.

Mit einem ATS ist das Schnee von gestern. Das Ergebnis der Vorselektion lässt sich auf Knopfdruck mit dem kompletten Recruiting-Team teilen. Die Beteiligten können die Bewerber direkt im System in einem übersichtlichen Dashboard bewerten. Somit sind Meetings, überflutete Mailpostfächer und langwierige Absprachen passé. Stattdessen erhalten Kandidaten eine Rückmeldung binnen Tagen statt Wochen.

Bewerbermanagementsystem unterstützt beim Employer Branding

Kommen wir zu Recruiting Fail Nummer zwei: Zu wenig Employer Branding im Recruiting. Wie kann ein Applicant Tracking System hier helfen? Ganz einfach: Es bietet zum Beispiel eine Lösung für ein wesentliches Aushängeschild im Employer Branding – die Karrierewebseite.

Hersteller für Bewerbermanagementsysteme bieten modulare Karrierehomepages an, die leicht in die eigene Webseite integriert werden können: Diese sind auf das Corporate Design anpassbar und können völlig frei gestaltet werden – mit Text, Bildern, Videos und Grafiken. So können sich Kandidaten einen ersten Eindruck vom Unternehmen verschaffen und sich im integrierten Stellenportal über die Vakanzen des Arbeitgebers informieren.

Responsives Design: Immer an mobile Kandidaten denken!

Die Karrierewebseite ist zudem im responsiven Design erhältlich – das heißt, sie ist perfekt über mobile Endgeräte abrufbar. Auch das ist wichtig für die Employer Brand. Gerade junge Bewerber legen großen Wert auf Mobilität. Das Smartphone ist ihr ständiger Begleiter. Entsprechend wollen sie Inhalte über einen Arbeitgeber auch über ihr Handy abrufen können.

Zu einer guten Employer Brand gehört auch, Kandidaten möglichst unkomplizierte Bewerbungsprozesse zu bieten. Nichts ist für mobile Bewerber ärgerlicher, als sich durch lange Standard-Bewerberformulare hindurchquälen zu müssen, die nicht wirklich zur ausgeschriebenen Stelle passen – ohne jede Möglichkeit, ihre Eingaben zwischen zu speichern. Stürzt die Seite ab, ist alles weg und der Kandidat fängt von vorn an. Oder er springt ab, was wahrscheinlicher ist.

Wichtig: unkomplizierte Bewerbungsprozesse

Einfacher geht es mit individuell auf die Stellenausschreibung anpassbaren, kurz gehaltenen Formularen oder – noch besser – der One-Click-Bewerbung. Bei dieser importiert das mobile Talent seine Daten aus LinkedIn in das Aplicant Tracking System des Arbeitgebers. Fertig. So macht man Talente heute happy. Und das sind wohlgemerkt nur ein paar von vielen weiteren Beispielen, bei denen ein Bewerbermanagementsystem hilft, Recruiting Fails in Sachen Employer Branding auszumerzen.

Fazit: Der größte Recruiting Fail, der Personalsuchenden unterlaufen kann, ist ohne passgenaue digitale Unterstützung zu arbeiten. Mit einem Bewerbermanagementsystem, das alle Workflows im Recruiting eins zu eins abbildet, gehören alle anderen Sorgen in punkto Recruiting Fails der Vergangenheit an.

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